Herstellung
LifeGem, die Herstellung Ihres persönlichen Diamanten
LifeGem Diamant kann aus dem in der Asche eines Verstorbenen befindlichen Kohlenstoff hergestellt werden, aber LifeGem ist auch in der Lage, einen LifeGem-Diamanten aus dem Kohlenstoff einer Haarlocke oder anderes persönliches Material herzustellen. Für die Herstellung eines oder mehrerer LifeGem®-Erinnerungsdiamanten benötigt LifeGem® ungefähr 250 cm³ (10%) der gesamten Kremationsasche oder ungefähr 2 Gramm Haar. Diese Teilmenge wird von der Gesamtmenge geschieden und äußerst sorgfältig identifiziert, registriert und versiegelt verpackt. 1.00 Karat Diamant = 0.2 Gramm. Für die Herstellung Ihres persönlichen LifeGem-Diamanten benötigen wir nur einen geringen Kohlenstoffanteil, z.B. eine Haarlocke.
Ein Schmelztiegel wird mit der Asche oder Haarlocke für die weitere Verarbeitung gefüllt. Das Gefäß wird mit einer LifeGem-ID-Nummer versehen, die mit Ihrem Auftrag übereinstimmt und registriert ist. Der Schmelztiegel (mit der Asche oder Haarlocke) wird in einem Ofen platziert. In dem Ofen wird ein Vakuum erzeugt, wobei der Kohlenstoff gewonnen, gereinigt und mittels einer hohen Hitze (3.000 °C.) und Chlor zu Graphit gemacht wird. Nach diesem Vorgang verfügt LifeGem über den gereinigten und zu Graphit gemachten Kohlenstoff, der zur Herstellung Ihres LifeGem-Diamanten geeignet ist. Hiernach wird der Graphit verfeinert und zu kleinen Partikeln verarbeitet.
Der Kohlenstoff wird in eine Diamantpresse gelegt, wo in einem Zeitraum von acht bis vierzehn Tagen (je nach gewünschtem Karatgewicht) bei hohem Druck und hoher Temperatur ein Rohdiamant entstehtNach dem Öffnen der Diamantenpressen wird als Erstes eine Kuppel sichtbar, die aus vier Teilen besteht. Jedes Viertel wird nach und nach entfernt. Im Zentrum der Kuppel befindet sich eine aus 5 Teilen bestehende Pyramidenform. Die Elemente werden auch hier nach und nach entfernt. Im Zentrum dieser Pyramideform wird das Keramikgehäuse sichtbar.
Das Keramikgehäuse wird vorsichtig per Hang entfernt. Im der Mitte des Keramikgehäuses wird ein kleiner Metallzylinder sichtbar. Der Metallzylinder wird in einem Säurebad eingelegt, um den Metallmantel aufzulösen. Nachdem der Metallmantel sich abgelöst hat, wird der Rohdiamant sichtbar.
In der nächsten Phase wird unter ständige Kontrolle der Rohdiamant geschliffen und poliert.